FAQ

Was sind die Unterschiede zwischen Psychologen, Psychiatern und Psychotherapeuten?


Zunächst kurz zu den Unterschieden bzgl. der Ausbildungswege die es für die genannten Berufe zurückzulegen gilt: der Psychologe studiert Psychologie an der Universität; der Psychiater hat das Medizinstudium absolviert und sich danach auf Psychopharmakologie spezialisiert; der Therapeut durchlief eine psychotherapeutische Fachausbildung mit vorangestelltem Propädeutikum (Einführung) und zwar in den meisten Fällen als Aufpfropfung eines vom Ministerium anerkannten Quellenberufes (hier gibt es eine Liste an Berufen die als Quellenberuf für die Psychotherapie tauglich sind).

Neben den Unterschieden die Ausbildungswege betreffend, gibt es natürlich auch Unterschiede in ihrer Tätigkeit und Ausrichtung. Vorab soll gesagt sein, dass eine Zusammenarbeit dieser drei hier genannten Berufsgruppen immer gewünscht ist, sodass sich ihre Spezialgebiete gegenseitig ergänzen und somit präzises Identifizieren der Problemstellungen und heilkräftige therapeutische Effekte erzielt werden können.

Das Hauptgebiet des Psychologen ist es zu Diagnostizieren. Dafür verwendet er neben psychologischen Gesprächen diverse Fragebögen und ggf. auch Testungen am Computer. Der Facharzt (Psychiater) hat als Arzt ein Auge auf die medikamentöse Einstellung und Adaptierung derselben nach den momentanen Bedürfnisse und Beschwerden des Patienten. Medikamente sollten wenn, dann immer als Begleitung zur fortlaufenden Psychotherapie sein. Und zu guter letzt: der Psychotherapeut - seine Aufgabe ist es sich in einen therapeutischen Prozess mit dem Klienten/ Patienten einzulassen, um die psychisch bedingten Problemstellungen gemeinsam mit dem Klienten zu erarbeiten. Psychotherapie bildet in den aller meisten Fällen die Hauptachse für den mentalen Genesungsprozess. Dennoch ist die Zusammenarbeit mit den benachbarten Disziplinen oft unerlässlich.


Gibt es Parkplätze bei der Praxis? Sind sie kostenpflichtig oder in einer Kurzparkzone?


Parkplätze sind unmittelbar vor der Praxis ausreichend vorhanden. Falls Sie keine freien Parkmöglichkeiten vorfinden sollten, sehen Sie sich in der Nähe des Hauptplatzes und des Kirchenplatzes um. In den allermeisten Fällen, insbesondere an Nachmittagen, werden Sie fündig werden. Es gibt hier Parkticketpflicht. D.h. Sie müssten sich ein Parkticket von einem Automaten holen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Das Parken kostet in der ersten Stunde 50 cent. Die Parksheriffs haben 10 Minuten Toleranz. Im Falle, dass keine Parkplätze mehr frei sind, was selten vorkommt, kann man auch die Parkplätze unten an der Donau verwenden bzw. die am Bahnhof (südseitig). Diese Parkplätze befinden sich nicht in der Kurzparkzone.


Ist Bezuschussung durch die Krankenkasse möglich?


Leider ist aufgrund meines Ausbildungsstandes eine Bezuschussung durch die Krankenkasse noch nicht möglich. Ich werde Sie darüber umgehend informiere wenn sich das in Zukunft ändert. Zudem habe ich im Internet eine Informationsquelle gefunden, die unter anderem auch die Vorteile von privat finanzierter Psychotherapie auflistet:

  • Sie geben selbst Geld für Ihre Entwicklung und Gesundung aus, tragen also aktiv zur Lösung bei.
  • Sie können Ihre Psychotherapeutin komplett selbst wählen und sind nicht auf einige wenige mit Krankenkassenplatz angewiesen.
  • Bei privater Finanzierung haben Sie meist keine Wartezeiten, sondern bekommen sofort einen Psychotherapieplatz. (Quellenangabe: Siehe unterhalb)


Was bedeutet "in Ausbildung unter Supervision"?


Das bedeutet, dass der Therapeut, sich in seinem letzten Abschnitt Psychotherapieausbildung befindet und, dass er regelmäßig in Supervision geht, um die Qualität seiner Arbeit zu sichern. Ich habe diesbezüglich eine sehr informative Seite im Internet gefunden, die ich Ihnen obig zu Verfügung gestellt habe (Psyonline-Kostenüberblick).


Psychotherapie als Selbsterfahrung?


Es muss sich keinesfalls immer um eine krankheitswertige Veränderung des Seelenlebens handeln, um den Wunsch zu hegen sich in eine psychotherapeutische Behandlung zu begeben. Psychotherapie als Selbsterfahrung kann man verstehen als einen sehr geeigneten Weg das persönliche Leben lebenswerter zu machen und zwar durch das Anwachsen von Verständnis sich selbst gegenüber. Man kann Psychotherapie also einfach auch aus Interesse in Anspruch nehmen, um seinen eigenen emotional-reflexiven Horizont zu erweitern.


Wie lange dauert eine Psychotherapie?


Ehrlich betrachtet ist diese Frage nicht beantwortbar. Man sollte sich jedoch dessen bewusst sein, dass eine tiefgreifende psychische Veränderung nicht über Nacht und auch nicht in ein paar Wochen von statten gehen kann. Immerhin dauerte es auch einige bis viele Jahre bis sich ungelöste Themen im unbewussten Bereich ansammeln konnten. Für psychotherapeutische Prozesse im allgemeinen ist Stress nicht gerade ein optimaler Ausgangspunkt. Erlauben Sie sich deshalb sich die Zeit zu nehmen, die notwendig ist, um im geeigneten Tempo kurieren zu können. Je nach Indikation, allfälliger Zielsetzung und der Geschwindigkeit des Entwicklungsprozesses kann das zwischen einem und mehreren Jahren dauern und natürlich gilt auch bei mir der Satz: Ich halte Psychotherapien so kurz als möglich und so lange als nötig!